Über mich

Rene Kaiser
SPS-Programmierer

Willkommen auf der "Über mich" Seite von sps-tutorial.com



Du hast es auf diese Seite geschafft und möchtest also ein wenig mehr über mich erfahren.

Mein Name ist Rene Kaiser und ich bin mittlerweile knapp 10 Jahre SPS Programmierer und Gründer und Ersteller dieser Webseite.

Wenn du dich schon ein wenig umgesehen hast, merkst du sicher, dass die Webseite und die Kursinhalte für mich eine Herzensangelegenheit ist und es mir unheimlich Spaß macht dir die SPS Programmierung näher zu bringen.
 

Weil ich auf meine Arbeit natürlich sehr stolz bin, würde ich dir am liebsten alle Projekte zeigen, die ich bereits umgesetzt habe.

Leider bin ich aber zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Allerdings gibt es doch noch ein kleines Schlupfloch, um dir einen kleinen Einblick zu gewähren 😉.

In diesem Image Film meiner Firma siehst du einige Anlagen, die ich von der Konzeptionierung über die Programmierung bis hin zur Übergabe an den Endkunden begleitet habe.
 
 

Jeder kann alles schaffen



Dass jeder alles schaffen kann, ist für mich nicht nur ein Spruch, sondern meine volle Überzeugung.
Ich will Dir gerne erzählen, wie es bei mir abgelaufen ist.

Meine Ausbildung hat in Österreich mit einer Fachschule für Elektrotechnik begonnen. Das klingt erstmal recht spektakulär, aber ehrlich gesagt hatte ich die Schule damals nur besucht, weil ich noch nicht genau wusste, was ich im Berufsleben eigentlich anfangen will und so eine Ausbildung klang für mich erstmal ziemlich solide, obwohl ich mich mehr schlecht als recht durchgemogelt hatte.
 

Einen Mehrwert bieten



Ausbildung hatte ich in der Tasche, Grundwehrdienst war auch erledigt und zum Glück hatte ich gleich im Anschluss eine Stelle als Anlagenelektriker bekommen.
Eigentlich hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon glücklich und zufrieden sein können.
Versteht mich nicht falsch, ich war es auch, nur ist mir aufgefallen das viele Arbeiten, die wir gemacht hatten, durch mangelndes spezifisches Wissen unnötig lange dauerten.

Also was machen, wenn keiner weiterhelfen kann?

Richtig gleich mal ab zu Amazon und Fachbücher kaufen und studieren.

Dadurch hatte ich unbemerkt einen Mehrwert für meine Firma geschaffen und diese hat, dann auch gemerkt was sie an mir hat und so kam es, dass ich zum Baustellenleiter befördert wurde.

Ich dachte mir nur WOW ich habe doch bloß ein paar Bücher gelesen. Was ich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht wusste das dieses „nur“ kaum einer macht.
 
Dann kam das Unerwartete

Ich hatte mich verliebt. OK das ist zwar nichts Besonderes aber meine damalige Flamme und jetzige Frau wohnte knapp 600 km von meinem Heimatort weg. Ich dachte mir nur hopp oder top und zog recht spontan nach Deutschland mit der Gewissheit immer wieder zu meiner alten Firma zurückgehen zu können und mit der Zuversicht einen ähnlich gut bezahlten Job zu bekommen.

Pustekuchen Nix Nada nur Absagen auf meine Bewerbungen.
 
Also was machste jetzt?

Wenn es schon einmal mit Büchern funktioniert hatte, dann muss es doch nochmal gehen, oder nicht? Da kam ich auf die Idee mein erstes Buch über die SPS Programmierung zu kaufen.

Zum Glück hatte sich parallel dazu ergeben, das ich eine Stelle als Elektroinstallateur bekommen habe, denn ehrlich gesagt fand ich das Thema Programmierung schon geil, aber ich hatte nur jedes zweite Wort verstanden.

Passt doch oder nicht? Ne ganz und gar nicht! Vor lauter Verzweiflung keinen Job zu finden hatte ich mich natürlich unter meinem Wert verkauft und das merkte ich dann auch als ich meinen ersten Lohn bekommen habe.

Der erste Gedanke war: „Aha bei dem Betrag muss der Lohn anscheinend alle 2 Wochen ausbezahlt werden “. War natürlich nicht so 😉.
 
Na toll und jetzt?

Im Hinterkopf hatte ich immer noch das Thema "SPS programmieren", aber aus den Büchern alleine werde ich diesmal nicht schlau. Leider gab es damals auch noch nicht so tolle Online Kurse wie hier 😉 und die Kurse bei Siemens und Grollmus und wie sie alle heißen kosteten pro Modul 1000€ bis 2000€.

Ich stand mit dem Rücken zur Wand, also fragte ich ganz Vorsicht beim österreichischen Arbeitsmarkt Service an, ob es nicht möglich wäre (meinen Wohnsitz in Österreich hatte ich noch) eine Zusatzausbildung zum SPS Techniker zu machen.

Mein Plan zu diesem Zeitpunkt war trotzdem wieder, als Anlagenelektriker zu arbeiten, aber eben mit einer zusätzlichen Qualifikation damit ich wieder auf ein normales Lohnniveau komme.

Eine nette Dame erklärte mir, das es prinzipiell schon möglich ist, die Wartezeit für so einen Kurs aber um die drei Monate ist und das auch, nur wenn ich nicht in einer Beschäftigung bin.

Naja was solls das Arbeitslosengeld kann eh nicht viel weniger sein als ich hier bekomme (war es auch wirklich nicht) also ab zum Chef die Hand schütteln und ihm alles gute für seine Zukunft Wünschen 😉.
 
Der Kurs beginnt oder doch nicht?

Endlich war es soweit und ich war ganz schön aufgeregt, denn ich wusste nicht das man für das Schulungszentrum auch ein Gespräch mit der Abteilung, zu der man will führen muss und das man zwei Tage lang Tests über sich ergehen lassen muss.

Die Tests bestehen aus allgemeines Wissen, mathematische Kenntnisse, räumliches Vorstellungsvermögen und die allgemeine Psyche. Im Nachhinein fand ich diese Maßnahmen sogar richtig klasse weil, das AMS dadurch sicher sein kann das du den Kurs schaffen kannst und du keine Zeit verschwendest, wenn dir die Grundvoraussetzungen fehlen.
Puff zwei Tage später waren wir 50 % weniger.
Die möglichen Ausbildungen waren:

  • SPS Techniker
  • Fluidtechniker
  • SPS Programmierer


Vom AMS wusste ich schon das ich für eine SPS Programmierer Ausbildung bereits eine feste Stellenzusage als Programmierer bräuchte und wer hat die den zu diesem Zeitpunkt schon? Fluidtechniker? Was ist den des? Noch nie gehört. Also hatte ich mich offiziell als SPS Techniker angemeldet.

Das geilste war aber das Gespräch mit der Abteilung.

Herr XY: „Hallo Hr. Kaiser. Wir bilden SPS-Techniker, Fluidtechniker und SPS Programmierer aus. Für was hatten sie sich den angemeldet?

Ich: „Darf ich zuerst fragen, was ein Fluidtechniker ist?“

Herr XY: „Klar. Im Grunde ist es die gleiche Ausbildung, wie zum SPS Techniker allerdings wird im Anschluss daran auch noch ein Modul Pneumatik und ein Modul Hydraulik dran gehängt, weil es für die Automatisierung essenziell ist. Also als was haben sie sich angemeldet?

Ich: „Als Fluidtechniker“

Herr XY: „Einen Moment hier steht aber SPS Techniker“

Ich: „Da hat sich die gute Dame vom AMS bestimmt verschrieben. Ich bin mir sicher, dass ich Fluidtechniker gesagt hatte“

(Ich bin mir sicher, dass er wusste, dass es nicht stimmte, aber irgendwie waren wir uns sympathisch)

Herr XY: „Na gut dann bessere ich das hier aus“
 
JAWOHL ich hatte es geschafft

Das blöde war nur, ich musste nochmal 3 Monate warten, bis die Fluidtechniker Ausbildung beginnt, aber hey ich war hoch motiviert und hatte neben meinen alten Techniker Unterlagen auch noch mein Buch über die SPS Programmierung.

Also hatte ich mich voll reingekniet und mir die Programmiersoftware geholt und bereits bevor es losging, wusste ich schon, wie so eine SPS funktioniert, welche Grundverknüpfungen es gibt und so einiges mehr.

Der Kurs an sich war wochenweise einmal von 06:00 – 14:00 und in der Woche drauf von 14:00 – 22:00 wie in einem Schichtsystem. Wann immer es möglich war, bin ich länger geblieben oder früher gekommen, um Dinge auszuprobieren.
Das ging zwar nur wenn ein anderer Kursteilnehmer nicht da war, aber zu meinem Glück feierten so einige gerne mal krank.

Hier wiederholt sich wieder das Phänomen Dinge zu tun die andere nicht machen.

So geil diese Zeit auch war. Es war auch so ziemlich die anstrengendste, die ich durchgemacht hatte. Jede Woche (oder fast jede)
1200 km immer dieselbe Strecke
zu fahren nervt schon ziemlich, aber hey was macht man nicht alles für die Frau seiner Träume.
 
Der Kurs neigt sich dem Ende zu

Mein Wissen hat sich enorm entwickelt und mein Selbstbewusstsein und mein Selbstwertgefühl noch mehr also habe ich nach Stellen als Analgenelektriker gesucht. Dabei bin ich aber eher zufällig auf eine Stellenausschreibung gestoßen, die ungefähr so wie an der rechten Seite ausgesehen hat.


Ich wollte zwar nur Anlagenelektriker werden, aber die Dinge hatte ich doch alle in meinem Kurs und das kann ich bestimmt.

Also Bewerbung geschrieben und zwei Wochen später war ich tatsächlich bei einem Vorstellungsgespräch. Tja und es hat geklappt.
 
Die erste Arbeitswoche

Ich war mehr als Bereit endlich loszulegen und die Welt zu erobern und meine Vorgesetzten wussten auch das ich motiviert bin wollten mir aber am Anfang auch nicht zu viel zumuten.

Also bekam ich als erstes Projekt einen kleinen Handarbeitsplatz mit ein paar Zylindern. Echt kein Hexenwerk.

Naja es kam, wie es kommen musste. Ich hatte die Erkenntnis das ich rein Gar nichts konnte. Meine Welt brach zusammen. Scheise aber was solls ich will der Firma nicht zur Last fallen also ab zu meinem Chef und beichten, dass ich es anscheinend doch nicht kann.

Der Lachte nur (der Fuchs wollte mich nur testen) und sagte:
„Klasse das du den Arsch in der Hose hast sowas zuzugeben. Jetzt zeigt dir jemand, wie es geht und sollte es echt nichts werden wirst du halt Anlagenelektriker bei uns“.

In den nächsten Wochen hat mir ein erfahrener Kollege gezeigt auf was ich zu achten habe und wie gewisse Aufgabenstellungen gelöst werden. Es war genauso das er mich immer in die richtige Richtung geschubst hat ohne das er mich bevormundet hat.
""Misserfolg ist lediglich eine Gelegenheit, mit neuen Ansichten noch einmal anzufangen""

Henry Ford

 
Darauf konnte ich aufbauen

In den nächsten Wochen und Monaten bin ich zwar immer mal wieder an meine Grenzen gestoßen (auch heute noch z.B. beim Erstellen dieser Webseite) aber ich lernte mich durchzubeißen und weil ich nächtelang Foren und Bücher gewälzt habe (das mache ich heute noch) habe ich geschafft meinen Wert extrem zu steigern und dadurch bin ich jetzt in der Lage Großprojekte zu programmieren und koordinieren.
 
Wie es zu meiner Webseite gekommen?

Naja nun sind einige Jahre vergangen und ich habe nicht wesentlich weniger Gas gegeben als sonst auch und konnte mich zu einem absoluten Experten auf meinem Gebiet mausern.

Das hat auch den Nebeneffekt, dass man immer wieder um Rat gebeten wird und bitte versteht mich nicht falsch, ich helfe wahnsinnig gerne jungen aufstrebenden Programmierern, aber es reißt einem doch immer wieder aus seinen Gedanken raus und nachdem man geholfen hat muss man die Gedanken wieder neu fassen und es kommt der nächste der Hilfe braucht.

Die Aufgabe lautet: „Wie gebe ich mein Wissen weiter, ohne selbst meine Zeit zu opfern?“

Die Lösung damals, YouTube. So kann ich jedem helfen der Hilfe benötigt und kann nebenbei noch produktiver Arbeiten. Ist das nicht klasse? Bis zu einem gewissen Punkt war das auch so und ich bin auch Stolz, das ich den größten deutschsprachigen Kanal (nach Siemens selbst und ja es ist mir klar, dass es eine sehr kleine Nische ist) rund um das Thema SPS aufgebaut habe. Nun wollte ich aber noch eins drauflegen.

Ich wollte ein System das die Videoinhalte modular und zusätzlich mit Texten und Bildern unterstützt und dadurch ein effektives Lernen ermöglicht.
 
 
Du hast es selbst in der Hand!!

Ich erzähle dir meine Geschichte so genau, weil ich will, dass du merkst, dass auch du es schaffen kannst, wenn du willst. Durch meinen Berufsweg bin ich überzeugt, dass ich dir mit meinen Kursen genau zeigen kann, auf was es ankommt und was du wissen musst, und zwar in einer zeitersparenden Form, die mir damals leider nicht zur Verfügung gestanden hat.

Abschließen möchte ich mit einem Spruch, der mich geprägt hat!
„Nur durch Druck und Hitze wird aus Kohle Diamanten“

Auf was wartest du noch? Nimm deine Zukunft in die Hand!

 
 
 
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